Schriftgröße

29.10.2009 | Zeitzeugen und DDR-Geschichte, 18./19.11.09, Weimar, Europäische Jugendbildungs- und Begegnungsstätte

Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall gibt es eine deutlich gesteigerte Aufmerksamkeit für die deutsch-deutsche und speziell die DDR-Geschichte. Dabei besteht im Großen und Ganzen wie auch in vielen Details der Bewertung dieser Epoche Uneinigkeit, ja Gegensätzlichkeit. Damit rückt die Funktion von und den Umgang mit Zeitzeugen in den Mittelpunkt des Interesses. Speziell für die politische Bildung besitzt das Thema eine hohe Brisanz. Denn auch bei der Arbeit mit Zeitzeugen gibt es viele offene und zum Teil kontrovers diskutierte Probleme:

• Wer ist als Zeitzeuge einsetzbar? Brauchen wir eine Qualifizierung oder gar Zertifizierung von Zeitzeugen?
• Wer kontrolliert/bewertet/steuert, welches Geschichtsbild von Zeitzeugen vermittelt wird? Soll man nur Zeitzeugen einsetzen, die ein „politisch korrektes“ Bild vermitteln? Und welches wäre das überhaupt?
• Wie muss der Einsatz von Zeitzeugen in der politischen Bildung vorbereitet/begleitet/nachbereitet werden?
• Ist der Aufbau einer „Zeitzeugenbörse“ sinnvoll? Wer könnte/sollte diese moderieren?

Das detaillierte Programm finden Sie hier.

Kontakt:

Weimar-Jena-Akademie
Jakobstraße 10
99423 Weimar
Tel. 03643-495574, Fax 770637
Info@demokratielab-weimar.de