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„Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zum Handeln. Politische Utopien – Gefahren und Chancen“
12.02.2010, 17:00 Uhr | Wielandgut Oßmannstedt, Wielandstraße 16, 99510 Oßmannstedt

vom 12.02 bis 14.02.2010 im Wielandgut Oßmannstedt

Seminarleitung: Dr. Frithjof Reinhardt, Dr. Werner Dießner

Wieso brauchen wir zum Handeln Träume ? Hat nicht Karl Raimund Popper klar genug auf die Gefahren politischer Utopien und Träume hingewiesen? Brauchen wir nicht eigentlich mehr Realismus? Aber was heißt eigentlich „Realismus“? Ausgehend von Poppers Kritik des utopischen Denkens wollen wir uns mit der langen Geschichte des Hoffens und der sozialen Zukunftsvorstellungen auseinandersetzen und uns fragen, warum gerade Träume den Menschen in schier ausweglosen Situationen Kraft gaben, sich aus diesen wieder zu befreien. Dabei werden wir sowohl die Kategorien des Traums als auch die des Handelns betrachten. Dem Zusammenhang von Träumen und Handeln werden wir an drei Strängen exemplarisch nachgehen: der Geschichte des utopischen Denkens, an ausgewählten geschichtlichen Beispielen der Politik und an den literarischen Thematisierungen dieses Zusammenhanges von „Faust“ bis „Momo“. Mit Ernst Bloch soll es darum gehen, auch wieder das Träumen zu lernen, richtiges Träumen. Ein „traumhaftes“ und gleichzeitig handlungsorientiertes Seminar ist unser Ziel.

Nähere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

Zielgruppe: Jugendliche

Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

Kontakt: Landeszentrale für politische Bildung Thüringen Referat 1, Regierungsstr. 73, 99084 Erfurt 0361/3792711, Fax: 0361/3792702