Seminar vom 14. - 18. Juni 2010
Die „demokratische Bodenreform” von 1945/46 in Ostdeutschland war der Beginn einer grundlegenden Umstrukturierung der Landwirtschaft und nur ein Schritt hin zur (Zwangs-)Kollektivierung in den 50er und 60er Jahren. Die darauffolgende Industrialisierung der DDR-Landwirtschaft führte zur Zerstörung hergebrachter bäuerlicher Strukturen.
Parallel dazu starben aber auch im Westen Bauernhöfe in großer Zahl zugunsten landwirtschaftlicher Großbetriebe. Nach 1989 hatten es Wiedereinrichter in Ostdeutschland schwer; die ehemaligen LPG zählen heute als landwirtschaftliche GmbHs zu den größten und rentabelsten Landwirtschaftsbetrieben Deutschlands – ein später Sieg kommunistischer Ideologie?
Eine Projektwoche zu Ideologie, Ökonomie, Ökologie und dem Leben auf dem Lande
Veranstalter: Evangelische Akademie Thüringen
Kontakt: Johannes Beleites, beleites@ev-akademie-thueringen.de
Telefon: 036202 - 984-38
Das Anmeldeformular finden Sie hier.